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REGION.innovativ – zirkulierBAR

Interkommunale Akzeptanz für nachhaltige Wertschöpfung aus sanitären Nebenstofffströmen.

Liebe Leser:innen,

"Die Nährstoffwende ist nötig, die Geschwindigkeit hängt wohl von der Schärfe der Krise ab.“ So zitierte Mitte Mai Der Spiegel Prof. Dr. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V., in einem Beitrag zum Thema Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft. Das Thema Recyclingdünger und die Rückgewinnung von Nährstoffen wie Phosphor oder Stickstoff aus Abfall und Abwasser gewinnt vor dem Hintergrund weltweit steigender Düngemittel- und Energiepreise derzeit stark an Bedeutung.

Auch als zirkulierBAR Konsortium arbeiten wir mit hoher Motivation und großem Einsatz an unserem Beitrag zur Nährstoffwende. Unsere Vision ist es, Nährstoffe aus verzehrten Nahrungsmitteln zurückgewinnen und diese im Sinne einer nachhaltigen regionalen Kreislaufwirtschaft wieder Landwirtschaft und Gartenbau zuführen. In unserer Forschungsanlage in Eberswalde veredeln wir Inhalte aus Trockentoiletten zu qualitätsgesicherten Recyclingdüngern. Unser neues Key Visual, das wir Ihnen heute vorstellen
wollen, verbildlicht unsere Vision einer zirkulären Nahrungsproduktion basierend auf Nährstoffrecycling mit Trockentoiletten.

Heute wollen wir Sie mit unserem Newsletter wieder ein kleines Stück auf unserer Reise mitnehmen, und von unseren Aktivitäten berichten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! Bitte leiten Sie diesen Newsletter gerne auch an Ihre Netzwerke weiter; neue Interessierte können sich unten eintragen. Folgen Sie uns auch gerne auf Twitter (@zirkulierBAR) oder Instagram, besuchen Sie unsere Webseite oder nehmen Sie einfach persönlich Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns wenn viele Beobachtende unser Projekt begleiten.

Ihr zirkulierBAR Konsortium

Credits: zirkulierBAR, unter CC-Lizenz

Aktuelles aus den Teilvorhaben

TV II: Agrar- und Ressourcen-Ökonomie

zirkulierBAR bringt Nährstoffe vom Teller zurück auf den Acker und schließt so den Kreis

Credits: HNEE, Jan-Ole Boness
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Um die Wirkung von Recyclingdüngern aus Inhalten aus Trockentoiletten wissenschaftlich zu untersuchen, werden von Jan-Ole Boness und Prof. Dr. Roland Hoffmann-Bahnsen vom Fachgebiet Acker- und Pflanzenbau im ökologischen Landbau

der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) eine Reihe von Düngerversuchen geplant, umgesetzt und ausgewertet. Die
Versuchsreihe der HNNE umfasst Inkubations-, Gefäß-, Parzellen- und Onfarm-Versuche.

Erfahren Sie hier mehr über unsere Düngerversuche
Credits: IGZ, Corinna Schröder
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Beim Praxisinformationstag zu Landwirtschaft im Klimawandel auf der Lehr- und Forschungsstation Thyrow der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) wurden die Parzellenversuche von

zirkulierBAR Mitte Mai einem breiten Publikum aus Amtsträger:innen, wissenschaftlich Tätigen und Studierenden vorgestellt. Das Interesse war groß, die Stimmung toll und beim Vortrag von Jan-Ole Boness lauschte das Plenum gebannt. 
Credits: Finizio, Carina Sendlinger
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Auch auf dem Hoffest der Schorfheider Agrar Gesellschaft (SAG) in Schorfheide, bei Eberswalde, war das zirkulierBAR-Team mit einem Info-Stand sowie zwei halbstündigen Vorträgen beteiligt. Die SAG 

kooperiert mit zirkulierBAR und stellt nahe Eberswalde landwirtschaftliche Produktionsflächen für on-farm Ackerbauversuche zur Verfügung. Auf dem Hoffest Mitte Juni konnten über 500
geladene Gäste, darunter Verpächter:innen der Flächen, Landwirt:innen und andere Paktiker:innen, ihre Fragen zum neuartigen Recyclingdünger und seiner Anwendung in Labor- und Feldversuchen an das zirkulierBAR-Team stellen. Es war ein spannender Tag für uns und freuen wir uns über das große Interesse aus der Praxis und auf den weiteren Austausch. Danke an die SAG für die Bereitstellung der Flächen und die Organisation des Hoffests.

Erfahren Sie hier mehr über unsere Düngerversuche.

TV III: Akzeptanz und Kollaboration

Mit einem Planspiel die Nährstoffwende für kommunale Verwaltung erlebbar machen

Credits: zirkulierBAR
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Ein packendes Planspiel, als neues spielerisches Format für den (inter-)kommunalen Kompetenzaufbau und das Wissensmanagement im Bereich Kreislaufwirtschaft, wird in zirkulierBAR vom Team um Jutta Knopf, Katja Searles und Hannah Wiemers vom Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft der HNEE erarbeitet. Ebenfalls Teil des Teams ist der Planspiel-Profi und -Entwickler Markus Ulrich. Erste Ergebnisse der Forschungsarbeit hat Hannah Wiemers Mitte Juni auf der Auftaktkonferenz der BMBF-Fördermaßnahmen „Kommunen innovativ“ und „REGION.innovativ – Kreislaufwirtschaft“ im Workshop zu „Akzeptanz (und Kommunikation)“ vorgestellt.

Lesen Sie hier weiter...

TV IV: Transferaktivitäten

zirkulierBAR in den Medien

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zirkulierBAR auf der re:publica 22 als Teil von Loo:topia
Die re:publica ist eine „Konferenz für die großen Themen und Probleme der Zeit“. Unter dem Motto “Any Way the Wind Blows” fand die re:publica dieses Jahr vom 8.-10. Juni 2022 in der Arena Berlin und dem Festsaal Kreuzberg statt. Wir freuen uns sehr, dass zirkulierBAR im Bündnis mit vielen anderen Akteur:innen des Interessenkreises Sanitär- und Nährstoffwende die Chance geboten wurde, sich mit dem Themenbeitrag Loo:topia der (Netz-)Welt zu präsentieren.
zirkulierBAR Projektkoordinatorin Ariane Krause im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur
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zirkulierBAR und das Thema "Nähstoffwende" in den Medien
Die Nährstoffwende interessiert weiter nicht nur uns, sondern auch die Medien und so bekommen wir weiterhin viele Interviewanfragen. Das freut uns sehr und wir sind bemüht, alle Anfragen zu bearbeiten.

Aktuelles aus dem Konsortium

Veröffentlichungen aus zirkulierBAR

Hannah Bergmann (CeRRI) berichtet in einem Blogbeitrag beim Fraunhofer IAO über erste Forschungsergebnisse aus der Innovationsökosystemanalyse, die sie im TVIII in zirkulierBAR durchgeführt haben. „Geht nicht gibt’s nicht! Wie Kommunen regionale Nachhaltigkeitsideen mit den richtigen Partnern umsetzen“.

Hier geht’s zum Artikel
Zwar schon aus dem letzten Jahr, aber noch immer höchst relevant, unser Diskussionspapier „Ressourcen aus der Schüssel sind der Schlüssel“. Das Papier wurde in einem transdisziplinären Team aus Forschung, Politik und Praxis erarbeitet und richtet sich an politische Entscheidungsträger:innen sowie Praktiker:innen und Planer:innen. Neben drei klaren Argumente, warum die Sanitär- und Nährstoffwende nötig ist, zeigt das Papier konkrete Handlungsoptionen auf, um die Umsetzung der Sanitär- und Nährstoffwende voranzutreiben.

Hier geht’s zum Diskussionspapier.

Konsortium Next Steps

Für die kommenden Monate haben wir uns folgende Highlights vorgenommen:
  • Unsere nächsten Verwertungstouren, die Gelegenheit für alle, das Herzstück von zirkulierBAR, also die Forschungsanlage in Eberswalde zu besuchen, finden statt am 18. August und 6. Oktober, jeweils donnerstags 15 Uhr. Weitere Infos zu den Verwertungstouren hier.
  • Vom 3.-6. Oktober planen wir eine Woche voller zirkulierBAR-Aktivitäten bei uns im Reallabor in Eberswalde. Den großen Auftakt bildet der 3.10. und es freut uns überaus, dass unsere Bewerbung beim „Maustüröffner Tag“ erfolgreich war. An diesem besonderen Tag werden zirkulierBAR, Finizio und die Kreiswerke Barnim (KWB) gemeinsam alle Türen öffnen und laden Bürger:innen aus nah und fern ein auf den Recyclinghof in Eberswalde um zu erleben und zu staunen, wie Kreislaufwirtschaft Tag für Tag gemacht wird. Besondere Highlights: Radlader fahren, Wasserstoff-Müllauto kennenlernen, Deponieberg aus auf die Stadt Eberswalde und Umgebung blicken, und natürlich unsere zirkulierBAR-Forschungsanlage besuchen. Am 4.10. wollen wir gemeinsam mit Bürger:innen konkrete Zukunftsvisionen für die Sanitär- und Nährstoffwende diskutieren und bieten parallel Workshops für Kinder an. Für den 5. und 6.10. laden wir unser Netzwerk Beobachtender Kommunen ein und planen dafür ein informatives und spannendes Angebot (siehe unten).
Weitere Informationen über die zirkulierBAR Aktionstage im Oktober 2022 folgen.
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Aktuelles aus den Kommunen

Nährstoffrecycling neu denken in und für Kommunen

Am 12. Mai lud zirkulierBAR erstmals interessierte Kommunen zu einem digitalen Auftakttreffen ein. Titel und Motto der Veranstaltung waren „Nährstoffrecycling neu denken – Warum und wie zirkulierBAR eine Nährstoffwende auf kommunaler Ebene erreichen will“. Insgesamt 12 Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung aus ganz Deutschland – von der Gemeinde Malente im Norden über die Stadt Leipzig bis zur Gemeinde Deißlingen im Süden – folgten der Einladung. Neben einer Einführung in das Projekt zirkulierBAR, erhielten die Teilnehmenden einen Ausblick darauf, was sie im Rahmen des Netzwerks Beobachtender Kommunen in zirkulierBAR erwartet. Die Inhalte der beiden Impulsvorträge sind hier verfügbar: Vorstellung zirkulierBAR Projekt & Vorstellung Netzwerk Beobachtende Kommunen

Und am 27. Juni folgte bereits das nächste Angebot. Unsere Kolleginnen vom CeRRI luden zu einem Webinar zum Thema „Kommunale Herausforderungen mit starken Allianzen lösen – Best Practice aus dem Projekt zirkulierBAR“. Denn, so viel konnten wir schon erforschen, erfolgreiche Innovationsprojekte entstehen in Netzwerken – und diese sollten nicht dem Zufall überlassen, sondern von Beginn an strategisch mitgedacht werden. Am Beispiel von zirkulierBAR zeigte das CeRRI worauf es ankommt und erarbeitete mit den teilnehmenden Kommunen des digitalen Workshops wie ein regionales Netzwerk für ihre Mission ausgestaltet werden kann.

Am 5. und 6. Oktober lädt zirkulierBAR Kommunen in unser Reallabor nach Eberswalde ein. Dann können die Forschungsanlage und öffentliche Toiletten in Eberswalde besichtigt, das von der HNEE entwickelte Planspiel zur Nährstoffwende getestet und erste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse mit dem zirkulierBAR Konsortium diskutiert werden. Mehr Informationen folgen in Kürze hier.

Ein Einstieg in unser Netzwerk beobachtender Kommunen ist kontinuierlich möglich, auch wenn die Info- und Auftaktveranstaltung leider verpasst wurde. Kontaktieren Sie einfach Anna Calmet, unsere Kontaktstelle für Kommunen.

Kontakt

Dr. Ariane Krause


Projektkoordinatorin

Tel: +49 (0) 33701 – 78 254

krause@zirkulierbar.de

Corinna Schröder


Projektkoordinatorin

Tel: +49 (0) 33701 – 78 201

schroeder.corinna@igzev.de
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