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isabella pfaff Liebe Leserinnen und Leser,  

die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden ist gerade mal eine Woche her. Die aber fühlt sich schon wieder an wie eine Ewigkeit. Ganz bewusst blicken wir deshalb zurück, denn die Wunden, die die letzten vier Jahre Trump sowie die Vorgänge beim „Sturm aufs Capitol“ geschlagen haben, werden lange nicht verheilen. Wir haben mit Annette Hussong in Washington gesprochen, deren tägliches Geschäft es ist, mit Entscheidern der amerikanischen Politik Kontakt zu halten. Bidens Amtseinführung war für sie - auch wegen Corona - einzigartig.

Überhaupt ist dieser Newsletter sehr politisch: Denn das Superwahljahr steht an, und wir werden hier alle Parteien und Fraktionen kritisch beleuchten und über Gastautoren kritisch beleuchten lassen. Den Auftakt macht heute Jonathan Gebauer von den Jungen Liberalen mit der Frage „Quo Vadis FDP?“

Eine sehr berechtigte Frage, denn die kleine Partei schwankt in den zurückliegenden vier Jahren zwischen populistischen Anflügen und jungem, hippen Auftreten. Dazwischen gibt es - ja, was eigentlich?

Ihnen viel Spaß beim Lesen.


Isabella Pfaff und Ihr mfm Team

  Inhalt  
  Drei Fragen an  
Annette Hussong

interviewpartner
Arbeitet bei:
einem groβen deutschen Unternehmen

Ist: Direktorin für Public & Regulatory Affairs,  Washington
1. Joe Biden wurde am 20. Januar als neuer Präsident in Washington vereidigt. Normalerweise eine große Feierlichkeit mit zehntausenden Menschen. Dieses Mal glich die Stadt einem Hochsicherheitstrakt. Konnte man als Besucher überhaupt dort hingehen? Wie war die Lage?

Die erste Amtseinführung, an der ich teilnahm, war 1993 die von Bill Clinton. Später habe ich die Amtseinführungen von George W. Bush und Barack Obama miterlebt. Mir sind der Jubel und die jeweils festliche Atmosphäre noch heute präsent. Aus allen Ecken der USA waren Besucher angereist, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen oder weil sie eine Eintrittskarte für einen der Bälle am Abend ergattert hatten. Präsident Bidens Amtseinführung am 20. Januar hingegen war komplett anders. 





  mfm digital  
interviewpartner
Der Global Food Summit 2.0

Das Datum steht: Dieses Jahr wird der Global Food Summit am 28. und 29. April 2021 stattfinden. Eineinhalb Tage lang werden Wissenschaftler, Politiker, Vertreter von Organisationen, Verbänden und den Medien über Lebensmittelinnovationen sprechen und neueste Erkenntnisse austauschen können - und zwar komplett virtuell. Nach den großen Global Summits der Vergangenheit wird sich dieser komplett anders anfühlen, aber bewährte Qualität bieten, denn mfm als Konstante begleitet den Global Food Summit wieder mit der Kommunikation und der Organisation.
mfm bei #Clubhouse

#Clubhouse, früher nannten wir es Radio. Aber ok, ok, alle jungen Wilden und auch älteren Kommunikatoren müssen jetzt dort sein. So will es das digitale „Gesetz". Also sind wir auch dort. Und wir nehmen die Krisenkommunikation und den Global Food Summit mit und freuen uns auf Sie. Dort. Aber immer auch hier.
interviewpartner
  Was uns bewegt hat  
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Wir können das Thema Corona nicht aus dem Wahlkampf raushalten

Am 10. Januar 2021 kam in der Sendung „Berlin direkt“ im ZDF ein Aufruf von Alena Buyx, der Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats. Sie appellierte eindringlich an alle Wahlkämpfer, bei Fragen zu Corona keinen Wahlkampf zu betreiben. Ihre große Sorge ist, dass der Wahlkampf die Entscheidungen und Beschlüsse rund um die Corona-Pandemie beeinflussen könnte, die Bundesregierung und Bundestagsabgeordnete auf Grund der aktuellen Situation treffen müssen.

Es war eine Aussage, die nicht nur auf Twitter diskutiert und von Politikern kritisch kommentiert wurde. Die Aussage trieb auch uns im Büro um, da wir jeden Tag beruflich mit Politik und politischer Rhetorik oder Framing zu tun haben. Und uns drängte sich die Frage auf: Ist das Vertrauen in Politiker inzwischen so gering, dass sogar die Vorsitzende des Deutschen Ethikrates es ihnen nicht mehr zutraut zu wissen, wie weit sie in einem Wahlkampf gehen können? Beim wichtigsten Thema, das derzeit die Menschen bewegt?

Unsere Meinung: Natürlich muss das politische Krisenmanagement in der Pandemie Thema des Wahlkampfes sein. Wir müssen darüber sprechen, was gut gelaufen ist, was schlecht, und welche Lehren die Regierung, Parteien und Fraktionen aus dem letzten Jahr ziehen. Wir müssen darüber reden, welche Konzepte vorgeschlagen und welche Prioritäten gesetzt werden. Nur dadurch sehen die Wählerinnen und Wähler, was sie erwartet, wie es weiter geht.

Es ist für uns aber auch selbstverständlich, dass jemand, der sich um ein politisches Amt bewirbt, auch wissen muss, dass es in einer solch außergewöhnlichen Krisensituation Grenzen im Wahlkampf gibt. Aber diese setzen unserer Meinung nach das Grundgesetz, das Strafgesetzbuch und vor allem das Verantwortungsgefühl der Bewerber um die politischen Ämter.

Auf der anderen Seite müssen auch amtierende Mandatsträger notwendige Entscheidungen, wie Teillockdowns und Homeschoolingpflicht in der Pandemie treffen, egal, wie populär diese Enscheidungen sind. Daran sollte und darf ein Wahlkampf nichts ändern.

Wir sind aber nicht naiv, und wir wissen auch, dass wir Parteien und Fraktionen in den Länderparlamenten und im Bundestag haben, die die Pandemie für einen populistischen Wahlkampf nutzen werden. Wir sind der Meinung, dass eine Demokratie das aushalten muss, und wir wagen die These, dass es nicht belohnt werden wird. Das Ansinnen des Deutschen Ethikrates ist unseres Erachtens weltfremd.

    Autorin: Jasmin Matzenbach
     
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      Kommunikationstrend Januar  
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    Die Marketing- und Kommunikationsstrategie der FDP

    Das aktuelle Marketing der FDP ist der DMC DeLorean der Marketing-Strategien. Es sieht toll und futuristisch aus, bringt dich aber kaum ans Ziel, findet unser Gastkommentator Jonathan Gebauer von „keepitliberal.de – Liberale Meinung“.




     
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