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isabella pfaff Liebe Leserinnen und Leser,  

wir stehen wieder kurz vor dem coronabedingten Shutdown. Also wieder da, wo wir im März schon mal waren. Ich kämpfe noch mit mir, worüber ich mich dabei mehr ärgern soll: über all die Maskenverweigerer und Partygänger, denen wir diese Situation auch zu verdanken haben; oder über die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin, die sieben Monate ohne ordentlichen Präventionsplan für den Winter vorüber gehen ließen.

Aber vielleicht haben wir dabei die Rolle der Medien zu wenig bedacht, wie unser Autor Peter Blechschmidt in seinem Kommentar so scharfzüngig schreibt. Er beleuchtet, welche Rolle sie beim Regierungshandeln gespielt haben. Hier geht‘s zum Kommunikationstrend für den Oktober.

Bots weinen nicht, aber Menschen, sagt die Firma „bots dont cry“ aus Zürich. Und nur Menschen können sich freuen und Spaß haben - beispielsweise am gemeinschaftlichen Spiel. Und wenn man bei dem Ganzen dann auch noch lernt, was Bitcoins und Token sind und wie sie an der Börse gehandelt werden, dann ist man beim neuen Schweizer Spiele-Geheimtipp „Token Economy“. Wir haben den Ideengeber und Gründer von Token Economy interviewt (und ja, das Spiel gibt es auch schon in Deutschland).

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.
P.S. Vergessen Sie nicht, in Jasmin Matzenbachs digitale Liebeserklärung reinzuschnuppern… :)


Ihr mfm Team und Isabella Pfaff

  Inhalt  
  Fünf Fragen an  
Felix Saible

interviewpartner
Arbeitet bei:
Bots don't cry, Zürich 

Ist: Gründer, Head & Marketing
Finanzthemen können trocken sein und kompliziert. Sie können aber auch spielerisch vermittelt werden. Dies beweist das Schweizer Start-up "bots don't cry". Wir haben mit dem Gründer Felix Saible gesprochen, wie es zu dieser Themenwahl kam und was dahinter steckt. Tauchen wir ein in die Welt der digitalen Zahlungsmitteln, der Kryptowährungen und der Tokenisierung von Assets (Umwandlung von Vermögenswerten, damit man mit Kryptowährungen handeln kann) und lassen wir uns dazu inspierieren, Finanzthemen auch einmal anders kennen zu lernen. Los geht's!

1. Herr Saible, Sie haben ein Brettspiel entwickelt, das Spielerinnen und Spieler Finanzthemen näher bringen soll. Es heißt Token Economy. Worum geht es bei diesem Spiel?

TOKEN ECONOMY ist ein Spiel für 2 bis 6 Personen. Zentrales Spielelement ist der Handel untereinander und an den Börsen. Jeder Spieler startet auf LOS mit einem Grundstock an Geld und hat dann im Verlauf die Möglichkeit, verschiedene Assets zu kaufen. Und da man – im Vergleich zu einer klassischen Aktie – beinahe alles auf die Blockchain bringen, sprich tokenisieren kann, ist hier auch so ziemlich alles vertreten: von Nachtclubs über Firmen, Lizenzrechte, Fußballspieler-Transfers bis zu einem Fonds oder Skiliftbetreiber. TOKEN ECONOMY hat dabei einen sehr starken geografischen Bezug zur Schweiz und zu Liechtenstein und bildet ausschließlich reale Orte, Objekte und Akteure ab.

Dazu gibt es auf dem Spielfeld zwei Börsen: Zürich und Vaduz, die man erwerben kann. Wer sich eine Börse sichert, ist ein wenig im Vorteil, weil man dann Handelsgebühren von den anderen Spielern erhält. Sobald die erste Börse verkauft ist, können alle Spieler ihre Assets tokenisieren und mit Kryptowährungen handeln. Für letzteres gibt es Kursfelder und zugehörige Karten, auf denen jeweils der aktuelle Kurs von fünf Kryptowährungen abgebildet ist. Die Tokenisierung erfolgt entweder freiwillig oder auf Basis von externen Einflussfaktoren, zum Beispiel Ereigniskarten. Bei dem Kryptohandel geht es darum, das eigene Vermögen zu steigern. Bei der Tokenisierung darum, allein oder im Team gegen andere möglichst clevere Beteiligungen aufzubauen, um einerseits Vermögen mittels Dividendenzahlungen aufzubauen und sich andererseits gegen Kostenfallen abzusichern. Zudem gibt es noch das HODL-Feld, einen Begriff aus der Blockchainszene, auf dem alle Spieler mit Kryptowährungen belohnt werden und mit ihren Drinks anstoßen müssen oder dürfen.

Es gewinnt der Spieler oder das Team mit dem höchsten Vermögen. Dabei kann TOKEN ECONOMY sehr lange gespielt werden, und den Spielern steht es frei, wann sie aufhören möchten.


  Der Global Food Summit auf der Berlin Science Week - Food-Changers, are you in?  
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Auch in diesem Jahr veranstaltet der Global Food Summit ein Event auf der Science Week mit dem Titel: „Tomorrow is discussed Today – Bioeconomy in Food for an Urban Society.“ Die Online-Veranstaltung wird sich rund um das Thema Bioökonomie drehen und lockt mit spannenden Szenarien und Rednern sowie einem abwechslungsreichen Programm aus Interviews, Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Live Q&A-Sessions.

Mit von der Partie ist natürlich auch mfm - future at work. Isabella Pfaff wird zusammen mit Stephan Becker-Sonnenschein das Event in Deutsch und Englisch moderieren.
Diskutieren Sie mit, ob und wie die Bioökonomie die Art und Weise verändern kann, wie wir 2030 Nahrungsmittel produzieren.

Seien Sie also dabei, am 4. November 2020, von 10 bis 13 Uhr!

Eine detailliertes Programm unserer Veranstaltung finden Sie auf der Homepage des Global Food Summit. 

Nehmen Sie mit dem Zoom-Link an der Veranstaltung teil 
oder besuchen Sie unsere Veranstaltungsseite auf der Homepage der Berlin Science Week, um am 4. November 2020 ab 10 Uhr am Live-Stream teilzunehmen. 

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung auf Eventbrite.
 
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  Digitale Liebe in Zeiten von Online-Meetings  
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Wir sind verliebt, so richtig. Dieser Klang, dieses Miteinander, diese Farben…vielleicht merken Sie es schon, es geht nicht um eine Person. Es geht um unser neuestes technisches Wunderwerk: unser digitales All-in-One Touch System für unsere Video-Konferenzen. Es sieht aus wie ein großer Fernseher mit einer eingebauten Kamera, aber es kann so viel mehr: Es ist ein kleines Fernsehstudio, mit dem wir zukünftig unsere Konferenzen in höchster Qualität steuern können: Senden, streamen, Filme und Dokumente einspielen, Chats und Untergruppen eröffnen, glasklare 4K-Bilder und bewegliche Zoom-Kamera, 16 eingebaute Mikrofone sowie ein gemeinsames Whiteboard für gemeinsame Ideen, die jeder bearbeiten kann, egal wo er oder sie auch immer ist.

Der Qualitätsgewinn ist enorm.
Damit sind wir nun technisch optimal ausgestattet, nicht nur für Meetings, sondern auch für Online-Veranstaltungen, Webinare und vieles mehr. Im Büro ist das „Board“ schon fast täglich in Gebrauch. Bei der Veranstaltung der Berlin Science Week am 4. November 2020 um 10 Uhr wird es das erste Mal für eine Online-Veranstaltung im Einsatz sein.

Wir freuen uns schon darauf und fragen uns täglich aufs Neue: „Wie konnten wir bisher nur ohne dich leben?“ Typisch verliebt eben ;)
 
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  Was uns bewegt hat  
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Ein Gedenktag für die Opfer des NSU

Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe - Namen, die sich ins Gedächtnis des Landes eingebrannt haben. Sie bildeten die rechtsterroristische Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ und ermordeten zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen. Neun davon mit Migrationshintergrund und eine Polizistin. Sie verübten 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle. Sie wurden zum Sinnbild rechtextremistischen Terrors - und zum Sinnbild des Versagens eines Rechtsstaates. Denn bis 2011 wurde den Ermittlern der Zusammenhang mit der rechtsextremistischen Szene nicht klar, trotz hoch bezahlter V-Männer. Die Gründe für das Versagen der deutschen Sicherheitsbehörden sind vielschichtig und erschreckend. Es wurde aufgearbeitet in Untersuchungsausschüssen auf Bundes- und Landesebene, in einem Prozess gegen Beate Zschäpe in München. Aber es bleiben wichtige Fragen offen.

Doch die eigentlich wichtigen Namen sind andere. Es sind die Namen der zehn Todesopfer des NSU: Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Michèle Kiesewetter, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodorus Boulgarides, Mehmet Kubaşik und Halit Yozgat. Ihnen will nun die FDP-Bundestagsfraktion einen nationalen Gedenktag widmen. „Dies sind wir den Menschen in Deutschland, dem Vertrauen in unseren Rechtsstaat und vor allem den Opfern und Opferfamilien schuldig“, sagt der Abgeordnete Grigorios Aggelidis, der den Antrag federführend vorangetrieben hat. „Der Gedenktag ist längst überfällig“, sagt Grigorios Aggelidis.
Wir können nur zustimmen.

Autorin: Jasmin Matzenbach
 
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  Kommunikationstrend Oktober  
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Corona und die Medien - ein Kommentar von Peter Blechschmidt

Selten gab es eine solche unisone Berichterstattung wie am Anfang der Corona-Pandemie. In den Medien kam kaum eine Stimme zu Wort, die die Maßnahmen der Bundesregierung kritisch betrachtete. Peter Blechschmidt fragt nun: Welche Rolle spielen die Medien in dieser Krise?




 
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