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Teilnehmer des Global Food Summit 2019

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Stephan Becker-Sonnenschein

Liebe Freunde des Global Food Summits,

es war schon etwas ganz Besonderes, für einen Abend tief einzutauchen in die Welt des Mesozoikums. Mittendrin und unter Sauriern im Museum für Naturkunde war der Global Food Summit am 6. November 2019 zum ersten Mal auf der Science Week Berlin vertreten. Und mit uns auch zum ersten Mal Lebensmittelthemen in diesem besonderen wissenschaftlichen Umfeld.

Wir sind immer noch überwältigt vom Erfolg: Nahezu 250 Zuhörer wollten unsere Vorträge zu „Foodtropolis: Urban.Circular.Food.“ hören, und mehr als 170 geladene Gäste sind unserer Einladung gefolgt, nachts ins Museum "Unter Sauriern" zu kommen. Begrüßt wurden sie vom Parlamentarischen Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium, Hans-Joachim Fuchtel, sowie von Frau Prof. Ina Schieferdecker, Abteilungsleiterin im Bildungsministerium.

Aus längst vergangenen Erdzeitaltern machen wir den großen Sprung in die Zukunft: Es gibt nur ganz wenige Menschen, die bereits im Weltall eine frische rote Tomate in der Hand hatten. Alexander Gerst, unser deutscher Astronaut, gehört dazu. Er hat dann auch überglücklich aus der Internationalen Raumstation ISS dazu getwittert: „ … Unglaublich köstlich, ich konnte die Erde förmlich schmecken!“

Noch wurde im Jahr 2014 diese Tomate mit der Progress-Kapsel zu Alexander Gerst transportiert. Frisch und natürlich im Weltall, das muss aber kein Widerspruch sein. Bereits 2015 konnte dann der amerikanische Astronaut Scott Kelly in den ersten Weltraumsalat beißen, gewachsen auf der ISS, also Controlled Enviromental Agriculture.

Aus Studien wissen wir, dass unter Verbrauchern die Bereitschaft, sich frisch und „nachhaltig“ ernähren zu wollen, hoch ist, dass mehr als 50 Prozent der deutschen Bevölkerung neue Produkte aus Indoor Farming oder aus Insektenprotein, aber auch Zucht-Fleisch oder pflanzliche Fleischersatzprodukte probieren wollen.

Wir stehen mit diesen Innovationen am Anfang eines gewaltigen Transformationsprozesses, hin zu einer auf Künstlicher Intelligenz basierten, zirkulären und damit nachhaltigen Lebensmittelproduktion. Zirkulär heißt, Abfallstoffe als neue Rohstoffquelle zu nutzen. So können Lebensmittelabfälle aus der Gastronomie oder Nebenstoffströme aus der Bier-, Wein- oder Kaffeeproduktion künftig zu Wertstoffen aufbereitet und als Dünger, Tierfutter oder Energielieferant eingesetzt werden.

Auch das war ein Thema auf unserer Veranstaltung auf der Science Week: Die Diskussionen dazu waren zwiespältig: Ja, wir wollen nachhaltig leben; aber nein, wir wollen keine Lebensmittel aus Abfällen.

Wenn Sie mit uns diese Themen diskutieren wollen, melden Sie sich jetzt für den Global Food Summit im März nächsten Jahres in München an. Bis Ende November gilt noch der Frühbucherrabatt. 


Ihr Unterschrift Stephan Becker-Sonnenschein Stephan Becker-Sonnenschein

 
 

Interview

Interview mit Dr. Susanne Kadner, Leiterin der Geschäftsstelle der Circular Economy Initiative, acatech
Lim Chuan Poh
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Lebensmittelsicherheit

Mikroskop Icon Circular Economy

Die Digitalisierung wird Landwirtschaft verändern. Zum ersten Mal in der Geschichte besteht die Möglichkeit, dass durch geschlossene Produktions- und Abfallzyklen, eine „Circular Food-Economy“ entsteht
Innovationen und Künstliche Intelligenz ermöglichen es, einen Kreislaufgedanken in der Lebensmittelerzeugung, -herstellung und Resourcenaufbereitung zu implementieren, wie er bisher undenkbar war.
Welche Chancen und Risiken gibt es in diesem Feld und welche Rolle wird die Künstliche Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft spielen?

Zu diesem Thema haben wir Dr. Susanne Kadner, Leiterin der Geschäftsstelle der Circular Economy Initiative von acatech befragt und haben herausgefunden, worauf Sie sich beim Global Food Summit 2020 am meisten freut.

Die nächste acatech Horizonte-Veranstaltung wird das Thema nachhaltige Landwirtschaft behandeln. Eine Möglichkeit dabei ist eine geschlossene Kreislaufwirtschaft. Diese erfordert jedoch die Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Wird diese Komplexität die Akzeptanz der Kreislaufwirtschaft beim Verbraucher mindern?

Das Modell der zirkulären Landwirtschaft zielt darauf ab, Verluste in der Produktion so gering wie möglich zu halten. Diese neuen Netzwerke müssen sich deshalb vor allem zwischen Produzenten und Entsorgern entwickeln – nicht zwingend beim Verbraucher.
Für den Verbraucher und für einen verantwortungsvollen Konsum ist es eher wichtig zu wissen, ob die Lebensmittel nachhaltig produziert wurden – worauf die Kreislaufwirtschaft abzielt. Zwar wird nachhaltiger Konsum noch nicht immer gelebt, aber viele Probleme werden bereits öffentlich diskutiert, sodass viele Verbraucher schon sensibilisiert sind. Dazu gehört zum Beispiel das Wissen, dass die derzeitige Landwirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion mit umfassenden Umweltwirkungen verbunden sind. Neben der Produktion von Treibhausgasen zählen dazu auch der Verlust der Biodiversität sowie Nitrat-belastete Grundwässer aufgrund des breiten Einsatzes von Düngemitteln.
Hier kann die Kreislaufwirtschaft helfen. Sie würde beispielsweise die enge Verbindung von Feldwirtschaft, Gartenbau und Viehzucht, ergänzt um die Nutzung von Restströmen aus der Nahrungsmittelkette, beinhalten. Dies würde zum Beispiel bedeuten, Gülle und Reste aus dem Ackerbau als Dünger zu benutzen. Insekten, die auf Lebensmittelresten gezüchtet werden, könnten wiederum zu Tierfutter verarbeitet werden. Lebensmittel könnten so nachhaltiger produziert werden.
Die Verantwortung der Verbraucher in einer zirkulären Landwirtschaft geht somit nicht weit über das hinaus, was derzeit schon bekannt ist. Der Fokus liegt darauf, möglichst hochwertige Lebensmittel zu konsumieren, Nahrungsmittelabfälle weitestgehend zu vermeiden und, wo unvermeidbar, zu sammeln. Derzeit entstehen alleine 52 Prozent der Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten. Das ist ein riesiger Hebel.


Lesen Sie das ganze Interview hier  
 
 
 
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News des Monats



Unter Sauriern: Der Global Food Summit auf der Berlin Science Week

Es war das erste Mal, dass das Thema Lebensmittel auf der Science Week Berlin wissenschaftlich dargestellt und diskutiert wurde.

Im Museum für Naturkunde ging es um geschlossene Lebensmittelproduktion in Containern, die Klärgrube als Goldgrube und Circular Food Konzepte in Afrika.

Der Andrang war groß – die Stühle reichten nicht aus, kurzum: Es war ein voller Erfolg. Rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörer kamen zu unserer Veranstaltung auf der Science Week „Foodtropolis - Urban.Circular.Food.“ im Museum für Naturkunde in Berlin.

Lesen Sie den Artikel hier

 
 

Upcoming Events

03

acatech HORIZONTE – Nachhaltige Landwirtschaft: Wie kann sie in Zukunft aussehen?

Diskussionsveranstaltung in München

Dez
2019

Am 3. Dezember 2019 ist es soweit: Die Vorstellung der acatech-Publikation HORIZONTE zum Thema „Nachhaltige Landwirtschaft“, begleitet von einer Diskussionsveranstaltung, findet in Kooperation mit dem Global Food Summit um 17 Uhr im Münchner Künstlerhaus statt.

Nach seinem Impulsvortrag zum Thema „Der Robobauer auf dem Indoor Feld“ nimmt Stephan Becker-Sonnenschein, Head and Founder des Global Food Summits, auch an der anschließenden Podiumsdiskussion teil. Mit Hans-Georg Frede, acatech HORIZONTE Projektgruppenleiter, Universität Gießen, Stefan Köhler vom Bayerischen Bauernverband, Bezirksverband Unterfranken, und Andreas Möller von Trumpf GmbH + Co. KG diskutiert Stephan Becker-Sonnenschein über das Thema „Was bedeutet Nachhaltige Landwirtschaft und wie kann sie gelingen?“.

Die Anmeldung ist hier möglich: www.acatech.de/termin/acatech-horizonte-nachhaltige-landwirtschaft-wie-kann-sie-in-zukunft-aussehen/



Global Food Summit unterwegs

Evonik-Perspektiven

Stephan Becker-Sonnenschein hält Impulsstatement zum Thema „Future of Food“
23.

Einmal im Jahr lädt die Evonik Industries AG in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften zum Gespräch. Das Thema am 23. Oktober 2019 lautete „Die Zukunft läuft rund – Circular Economy als Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland“.

Ein Impulsstatement zum Thema „Future of Food“ von Stephan Becker-Sonnenschein leitete den Workshop „Kreislaufwirtschaft/Ernährung“ ein. Mit dabei war unser Kuratoriumsmitglied Professorin Martina Schraudner von der acatech. Wir danken Evonik für die Einladung.

Okt.
2019


Speakers

Wir freuen uns darüber, Ihnen bereits folgende Rednerzusagen für den Global Food Summit 2020 präsentieren zu können:

Bill Bien

Säulen Icon

Institution: Signify ( ehemals Philips)

Buch Icon

Thema: Lighting for Food

Kopf Icon

Position: CEO Agricultural Lighting

Thomas Brück

Säulen Icon

Institution: BBSI Canada Ltd.

Buch Icon

Thema: No Waste to Waste 

Kopf Icon

Position: Vice President

Innovationen News

Dr. Ariane Krause

Säulen Icon

Institution: Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V

Buch Icon

Thema: Human Excreta in the Agricultural Cycle

Dr. Andy Zynga

Säulen Icon

Institution: European Institute of Innovation & Technology (EIT)

Buch Icon

Thema CiInnovation and Education for a Competitive EU

Kopf Icon

Position: CEO

 
 

Nicht vergessen – jetzt buchen:
Early Bird bis zum 30. November 2019

Highlights unser Sponsoren

Sparen Sie 100€ pro Ticket! Und das noch für 17 Tage. Holen Sie sich ein Early Bird Ticket für den Global Food Summit 2020 in München. Diskutieren Sie mit unseren internationalen Rednern, Start-ups, Politikern und Unternehmen aus Singapur, Bangladesch, den Niederlanden, aus Kanada, den USA und Deutschland.


Hier gehts zum Early Bird Ticket

Gurken im Weltall

Innovationen NewsBild: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR)

Wie ernähren sich Menschen auf Dauermissionen im Weltall? Bei monatelangen Aufenthalten in der Internationalen Raumstation ISS oder auf künftigen Langzeitreisen zu Mond und Mars? Keine triviale Frage, auch wenn sie sich angesichts spektakulärer Raketenstarts oder lustiger TV-Einspieler von schwebenden Astronauten nur selten stellt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine Antwort. DLR-Forscher am Standort Bremen haben mit ihrem „Eden-ISS-Projekt“ ein Gewächshaus-System entwickelt, das nach einjährigem Testlauf in der Antarktis nun für weltraum-tauglich befunden wurde. Mit seiner Hilfe könnten Weltraumfahrer neben ihrer „herkömmlichen“ Astronautennahrung aus der Tube auch mit frischem Gemüse versorgt werden, das ohne Erde und unter künstlichem Licht produziert wird.

Ein Jahr hat sich DLR-Wissenschaftler Dr. Paul Zabel im ewigen Eis als Gärtner betätigt. „Insgesamt haben wir in neuneinhalb Monaten 268 Kilogramm Nahrung auf nur 12,5 Quadratmetern produziert, dabei unter anderem 67 Kilogramm Gurken, 117 Kilogramm Salat und 50 Kilogramm Tomaten“, berichtete Zabel bei der Vorstellung seiner Ergebnisse im August.

Darauf aufbauend haben die Eden-Wissenschaftler ein neues Weltraum-Gewächshaus entworfen. Es kann mit einer Rakete ins All geschossen und dann, etwa auf der ISS, entfaltet werden. Es hat 30 Quadratmeter Anbaufläche und ist damit fast dreimal so groß wie der Testcontainer in der Antarktis. „Mit diesem System lassen sich rund 90 Kilogramm frische Nahrung pro Monat züchten, was bei einer Präsenz von sechs Astronauten einem halben Kilogramm Frischgemüse pro Tag und Astronaut entspricht", erklärt Eden-ISS-Projektleiter Dr. Daniel Schubert.

Das Eden-ISS-Projekt dient aber nicht allein der Raumfahrt. Weiter wachsende Weltbevölkerung und Klimawandel fordern neue Wege, um Nutzpflanzen auch in klimatisch ungünstigen Regionen kultivieren zu können. So ermöglicht ein geschlossenes Gewächshaus auch für Wüstengebiete und Regionen mit niedrigen Temperaturen Ernten, die von Wetter, Sonne und Jahreszeit unabhängig sind und weniger Einsatz von Energie, Wasser und Pestiziden erfordern.

Weitere Infos zur DLR Eden ISS finden Sie unter:
www.dlr.de/content/de/artikel/news/2018/2/20180405_erste-ernte-im-antarktisgewaechshaus-eden-iss_26679.html
www.dlr.de/content/de/artikel/news/2019/03/20190823_projekt-eden-iss-praesentiert-ergebnisse.html

 
 

Circular Economy – auch Wissen ist teilbar


Bild: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD)

Ökologisches Wirtschaften ist längst kein schicker Trend mehr, sondern eine schiere Notwendigkeit. Das Zauberwort heißt „Circular Economy“, frei übersetzt „Kreislaufwirtschaft“. Bei der Umsetzung der Circular Economy (CE) kommt laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) den Städten eine besondere Bedeutung zu in einer Welt, in der die halbe Menschheit in Städten lebt und in der die Mega-Konglomerationen für 80 Prozent der Treibhausgas-Emissionen und für 50 Prozent der weltweiten Abfälle verantwortlich sind. Um zu helfen, die Potentiale der CE zu erkennen und zu verwerten, hat die OECD nach dem Motto „Wissen ist teilbar“ ein eigenes Programm aufgelegt, the OECD Programme on the Economics and Governance of Circular Economy in Cities and Regions.

Das Programm ruht auf drei Säulen: Messen, Lernen, Teilen.

Es wird ein Rahmen von messbaren Indikatoren entwickelt, anhand derer CE-Strategien bewertet und entschieden werden.
Auf verschiedensten Ebenen lernen Städte und Regionen, Herausforderungen und Chancen der CE zu identifizieren.
Durch Kooperation auf Augenhöhe werden Erkenntnisse und praktische Erfahrungen geteilt und für alle Beteiligten nutzbar gemacht.

Die OECD hat 31 Städte und drei Regionen in der ganzen Welt näher angeschaut, die sich bereits in unterschiedlichen Stadien mit Circular Economy beschäftigen. Mit vier Städten steht die OECD derzeit in einem intensiven Dialog zum Thema: Valladolid und Granada in Spanien, Groningen in den Niederlanden und Umea in Schweden.
Koordinatorin des OECD-Programms ist die Wissenschaftlerin Dr. Oriana Romano. Sie wird das Projekt beim nächsten Global Food Summit im März 2020 in München erläutern.

Weitere Infos finden Sie hier

Start-ups: Neu denken - anders handeln 

Sie haben DIE innovative Idee für innovative, nachhaltige Lebensmittel der Zukunft? Machen Sie mit beim Wettbewerb um den Publikumsaward des Global Food Summits (GFS). Am 25. und 26. März 2020 ist es wieder so weit. Entscheider aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik stimmen im Rahmen des Global Food Summit in München über jene jungen Unternehmen ab, die aus ihrer Sicht am besten mit ihren disruptiven und nachhaltigen Konzepten dazu beitragen, die Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen zu erreichen.

Sobald Ihr Start-up empfolhlen wurde, füllen Sie die Bewerbungsunterlagen über Ihr Unternehmen und dessen Produkt bis zum 15. Januar 2019 aus, und senden es an den Global Food Summit.

Bis Ende Januar wird die Jury acht Finalisten nominieren, die sich dann im März dem Urteil der Teilnehmer des Global Food Summit in der Münchner Residenz stellen dürfen.

Der Wettbewerb um den Publikums Award ist eine hervorragende Gelegenheit für Start-ups aus dem Lebensmittelsektor, Förderer aus Wissenschaft und Wirtschaft auf sich aufmerksam zu machen und Partner für die weitere Arbeit zu gewinnen.

Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Homepage 
 
 
 
 
 
 
Wenn Sie diese E-Mail (an: jasmin.matzenbach@globalfoodsummit.com) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

Global Food Summit
Friedrichstraße 171
10117 Berlin
Deutschland

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