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Teilnehmer des Global Food Summit 2019

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Stephan Becker-Sonnenschein

Liebe Freunde des Global Food Summits,

Der Global Food Summit wird am 6. November 2019 zum ersten mal auf der Berliner Science Week vertreten sein. Und zum ersten mal werden wir den Lebensmittelinnovationen auch auf der Science Week wissenschaftlich eine Stimme geben können.

Wir würden uns natürlich sehr freuen, Sie bei unseren Vorträgen im Raum Experimental Field im Museum für Naturkunde in der Invalidenstraße zu sehen. Wir haben ein spannendes Vortrags-Programm von Wissenschaftlern und Unternehmen aus Australien, Afrika, den USA und Berlin.

Anschließend laden wir, gemeinsam mit der ETH Zürich und dem Cyber Valley, dem größten europäischen Forschungsverbund für Künstliche Intelligenz, zum politischen Abendempfang „Nachts im Museum – Unter Sauriern“, ins Naturkundemuseum ein. Die Gäste wird das Ministerium für Bildung und Forschung begrüßen, unterstützt werden wir dabei von der EVONIK Industries AG und dem Automobilentwickler AV.

Warum dieser digitale Schwerpunkt?

Es ist wichtig darüber zu diskutieren, was Digitalisierung – Industrie 4.0, Photooptische Systeme, Robotik, Analytik u.v.m. – für die Produktion und Herstellung von Lebensmitteln zukünftig bedeutet. Ohne diese neuen Technologien und Methoden wird die global Ernährungssicherheit in den kommenden Jahrzehnten kaum zu erreichen sein.

Auch in der Verteilung von Lebensmitteln halten digitale Systeme Einzug: von Apps zur Vermeidung von Food Waste bis hin zur autonomen Auslieferung von Warenkörben, die im Internet bestellt wurden.

Unsere wichtigste Zukunftsaufgabe aber wird sein, den Kreis zu schleißen, heißt: Lebensmittelabfälle als Rohstoffe zu betrachten und weiter und wieder zu verwenden. Das Zerlegen von Nebenstoffströmen in ihre Einzelbestandteile, die Konservierung von Essensresten aus der Gastronomie aber auch die Ressource Klärschlamm werden durch digitale Methoden zu einem neuen Geschäftsmodell.

Hier zeichnen sich neue Aufgaben, Arbeitsplätze und Dienstleistungen ab. Die Komplexität der Veränderung wirkt erdrückend im Vergleich zu der vermeintlich einfachen, idealisierten Landwirtschaft, wie wir sie heute noch im Kopf haben.

Lassen Sie uns darüber diskutieren – Ich freue mich, Sie auf der Science Week zu treffen, am 6. November 2019, im Berliner Museum für Naturkunde in der Invalidenstraße, ab 18:00 Uhr im Experimental Field.

Ihr Unterschrift Stephan Becker-Sonnenschein Stephan Becker-Sonnenschein

 
 

Interview

Interview mit Lim Chuan Poh, Vorsitzender des Singapore Food Agency Board
Lim Chuan Poh
Essens Icon

Lebensmittelsicherheit

Mikroskop Icon Circular Economy

Starkes Wachstum hat den Stadtstaat Singapur im Laufe der Jahrzehnte in Richtung Industrialisierung und Urbanisierung geführt und wenig Land für die Landwirtschaft gelassen. In diesem Jahr kündigte die Singapore Food Agency (SFA) das ehrgeizige Ziel an, bis zum Jahr 2030 rund 30 Prozent der in der Stadt benötigten Nahrungsmittel selbst zu produzieren.

Wir haben Lim Chuan Poh, den Vorsitzenden des Singapore Food Agency Board im Ministerium für Umwelt und Wasserressourcen, zur SFA und zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft befragt. Lim Chuan Poh ist auch Keynote-Speaker auf dem Global Food Summit 2020 in München.

Herr Lim, was tut die SFA, um ihre Pläne in Gang zu setzen? Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Faktoren, um ihre Ziele zu erreichen?

Singapur ist ein kleiner Stadtstaat mit sehr begrenzter Fläche. Bei mehr als 90 Prozent unserer Lebensmittel sind wir auf Importe angewiesen. Diese Situation steht im starken Gegensatz zu der in Deutschland, das in der Nahrungsmittelproduktion weitgehend autark ist. Da die Bevölkerungsdichte in Singapur fast 40mal so hoch ist wie in Deutschland, ist es nicht verwunderlich, dass wir über innovative und nachhaltige Formen des Anbaus von Lebensmitteln in unserer Stadt intensiv nachdenken müssen.

Der rasante Fortschritt in der Agrotechnik macht es uns nun möglich, eine nachhaltige und klimabeständige städtische Nahrungsmittelproduktion zu erkunden. So tragen mehrstöckige/mehrstufige Lebensmittelproduktionsstätten in Innenräumen dazu bei, die Flächenproduktivität zu maximieren. Der Anbau in Innenräumen hilft auch, extreme Witterungseinflüsse abzuwehren. Sollten sich diese Produktionsformen als geeignet für die Bedürfnisse Singapurs erweisen, werden sie zu gegebener Zeit auch unser Beitrag zur regionalen oder globalen Ernährungssicherheit sein.

Um diese Bemühungen zu beschleunigen, hat die Regierung 144 Millionen Singapur-Dollars (rund 95 Millionen Euro) für Forschungs- und Innovationstätigkeiten in diesem Sektor bereitgestellt. Das Forschungs- und Innovationsprogramm konzentriert sich auf drei Hauptthemen: Verbesserung nachhaltiger städtischer Techniken zur Lebensmittelproduktion, Förderung der biotechnologischen Proteinproduktion und Innovationen in der Lebensmittelsicherheit.

Lesen Sie das ganze Interview hier  
  „Technologie bietet zwei potenzielle Vorteile: Sie kann die Landwirtschaft widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels machen und die Auswirkungen der Nahrungsmittelproduktion auf die Umwelt verringern.“ Interview mit Lim Chuan Poh #GFS20 - Auf Twitter teilen
 
 
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News des Monats



Der Beitrag von Stephan Becker-Sonnenschein für die Deutsche Bauern Korrespondenz

„Eine Tomate bleibt immer eine Tomate, wo und wie sie aber produziert wird, verändert sich atemberaubend schnell.“

In seinem Beitrag für die Deutsche Bauern Korrespondenz erläutert unser Head and Founder Stephan Becker-Sonnenschein, wie durch neue Produktionsmethoden und -standorte viele Gemüsesorten mittlerweile Stadtpflanzen in digital kontrolliertem Indoor-Farming geworden sind.

Lesen Sie den Artikel hier

"„Eine Tomate bleibt immer eine Tomate, wo und wie sie aber produziert wird, verändert sich atemberaubend schnell. Sie ist mittlerweile eine „Stadtpflanze“ geworden“, so Stephan Becker-Sonnenschein im Beitrag für die Deutsche Bauern Korrespondenz."  – Auf Twitter teilen
 
 

Upcoming Events

23

Stakeholderkonferenz „Evonik-Perspektiven“

06

Diskussionspanel bei der Science Week in Berlin

Okt
2019

Evonik Industries AG diskutiert mit ihren Stakeholdern bei der Konferenz „Evonik-Perspektiven“ zum Thema „Die Zukunft läuft rund – Circular Economy als Chance für den Wirtschaftsstandort Deutschland“ am 23. Oktober 2019 in Berlin.
Stephan Becker-Sonnenschein, Head and Founder des Global Food Summit, wird an der Konferenz teilnehmen und ein Impulsstatement im Workshop „Kreislaufwirtschaft/Ernährung“ halten.

Nov
2019

Der Global Food Summit ist bei der Science Week in Berlin mit einem eigenen Diskussionspanel zum Thema „Foodtropolis: Urban. Circular: Food“ vertreten. Unsere Redner sind Dr. Ousmane Badiane vom International Food Policy Research Institute in Washington, DC, Prof. Dr. Dr. Christian Ulrichs von der Humboldt-Universität zu Berlin, Dr. Ariane Krause vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Großbeeren, Dr. Frank Thiemann von Evonik Industries AG und Sebastian Cerone von Less Industries, Australien.
Besuchen Sie uns am 6. November 2019 von 18 bis 19.30 Uhr im Museum für Naturkunde Berlin. Der Eintritt ist frei.



03

acatech HORIZONTE – Nachhaltige Landwirtschaft: Wie kann sie in Zukunft aussehen?

Diskussionsveranstaltung in München

Dez
2019

Ressourcenschonende Innovationen sind notwendig, um unsere Nahrungsmittelversorgung auch in Zukunft zu sichern. Das Thema Nachhaltige Landwirtschaft in seiner ökologischen, ökonomischen und sozialen Dimension ist deshalb Thema der neuen acatech-Publikation HORIZONTE und der Diskussionsveranstaltung in Kooperation mit dem Global Food Summit am 3. Dezember 2019 um 17 Uhr im Münchner Künstlerhaus.

Neben einem Impulsvortrag zum Thema „Der Robobauer auf dem Indoor Feld“ nimmt Stephan Becker-Sonnenschein, Head and Founder des Global Food Summit, auch an der Podiumsdiskussion teil. Mit Hans-Georg Frede, acatech HORIZONTE Projektgruppenleiter, Universität Gießen, Stefan Köhler vom Bayerischen Bauernverband, Bezirksverband Unterfranken, und Andreas Möller von Trumpf GmbH + Co. KG diskutiert Stephan Becker-Sonnenschein über das Thema „Was bedeutet Nachhaltige Landwirtschaft und wie kann sie gelingen?“.



Speakers

Wir freuen uns darüber, Ihnen bereits folgende Rednerzusagen für den Global Food Summit 2020 präsentieren zu können:

Innovationen News

Prof. Klaus Josef Lutz

Säulen Icon

Institution: BayWa AG

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Thema: Innovation und Landwirtschaft

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Position: CEO

Innovationen News

Prof. Eveline van Leeuwen

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Institution: Wageningen University, Niederlande

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Thema: Die Rolle der SDGs in einer Kreislaufwirtschaft

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Position: Professor of Urban Economics

Innovationen News

Dr. Susanne Kadner

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Institution: Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech)

Buch Icon

Thema: Global-Panel - A Roadmap to a Global Circular Economy

Kopf Icon

Position: Head of office Circular Economy Initiative

 
 

Pre-Event WalkTheTalk wieder in den Räumen der BayWa Zentrale in München

Highlights unser Sponsoren

Bei unserem Pre-Event WalkTheTalk haben Start-ups, Unternehmen, Verbände und Wissenschaft die Chance, ihre disruptiven Konzepte und neuesten Forschungsergebnisse einem exklusiven Publikum zu präsentieren

Am 24. März 2020 wird uns hierfür wieder die BayWa in ihrer Zentrale in der Arabellastraße in München einen Raum zur Verfügung stellen. Sie ermöglicht uns und unseren Gästen damit, über den Dächern von München zu diskutieren und zu netzwerken.

Der WalkTheTalk ist nur für geladene Gäste.

Ernährung der Zukunft: ein Markplatz für Start-ups in München

Innovationen News

Bildunterschrift: Dr. Georg Schirrmacher, Direktor des EIT Food: "Wir wollen damit in Sachen gesunder Ernährung und neuer Techniken den jungen Nachwuchs-Projekten eine Plattform mit viel Öffentlichkeit bieten, die ihnen helfen soll, wichtige Partner in Europa zu finden." 

Neue Trends in Sachen Ernährung gab es beim ersten "Food Marketplace" zu bestaunen. Die Ernährungsplattform der Europäischen Union, das Europäische Institut für Innovationen und Technologie (EIT Food), hatte dazu nach München eingeladen.

EIT Food, mit dem deutschen Sitz an der Technischen Hochschule in Freising, hatte 25 Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen. So wurden auf einem Markplatz der Möglichkeiten Produkte, Erfindungen und Neuheiten für die Lebensmittelproduktion präsentiert. Die Besucher des Marktplatzes konnten dabei mit einer virtuellen Währung in die verschiedenen Start-ups investieren. Das junge Unternehmen „Air up GmbH“ aus München mit dem höchsten virtuellen Investment wurde dann am Abend als Sieger ausgezeichnet.

Die Idee der jungen Tüftler: Eine Trinkflasche aus der man Leitungswasser nicht trinkt, sondern mittels eines Strohhalmes saugt, während dabei im Deckel der wiederverwendbaren Flasche auswechselbare kleine Aromaschwämme dem Gaumen einen Geschmack „vorgaukeln“. CEO und Gründer Jannis Koppitz: „Während man durch den Strohhalm saugt und gleichzeitig trinkt, vermittelt unser Gaumen die Mischung dann als den Geschmack. Das kann dank der auswechselbaren Aromaschwämme einfach alles sein: von Mango über Limette bis Gurke.“

Weitere Infos über das Event finden Sie hier
 
 

Die Food Technology Challenge – Lieben Sie die Herausforderung?



Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat eine Food Technology Challenge gestartet. Die siebenmonatige Challenge begann Ende September und ist das weltweit größte Ernährungssicherungsprogramm. Ausgezeichnet werden vier Gewinner, die über Lebensmittel-Wertschöpfungsketten Lösungen für den Agrar- und Lebensmittelsektor finden. Sie teilen sich ein Preisgeld von einer Million Dollar.

„Die Food Technology Challenge wird Perspektiven für die regionale und internationale Zusammenarbeit eröffnen, um eine einheitliche Sichtweise auf die globale Ernährungssicherheit zu schaffen. Wir freuen uns darauf, dass die VAE im Mittelpunkt dieser Vision stehen werden, denn die Erreichung der Ernährungssicherheit ist ein wichtiger Pfeiler für die Nachhaltigkeit der Entwicklung“, sagte Seine Hoheit Scheich Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, Vizepräsident und Premierminister der VAE und Herrscher von Dubai, und ergänzte: „Wir müssen in qualifizierte Kader und wissenschaftliche Expertise investieren, um innovative und außergewöhnliche Lösungen für die Entwicklung eines nachhaltigen Agrarsystems zu finden. Wir begrüßen globale Expertise und kreative Köpfe in den VAE und der ganzen Welt, um Teil der lebensmitteltechnologischen Herausforderung zu sein."

Mehr über die Challenge erfahren Sie hier

Der Start-up-Wettbewerb NEXT LEVEL 2019: Der Crowdfunding-Wettbewerb läuft

Der Food Start-up-Wettbewerb Next Level! 2019, den StartinFOOD gemeinsam mit unserem Kuratoriumsmitglied Cluster Ernährung Bayern organisiert, ist inzwischen in vollem Gange:

Seit Ende September sammeln die Start-ups Geld für den ersten Teil des Wettbewerbs, der Crowdfunding Challenge. Aktuell liegt Smartmehl Glutenfree auf Platz 1 gefolgt von Essbare Löffel und Knärzje. Inzwischen wurden schon über 70.000 Euro eingeworben. Das Team Vegablum konnte als erstes sein Fundingziel erreichen.

Für uns ist diese Phase des Wettbewerbs besonders spannend, da wir das beste Start-up aus dem Crowdfunding-Wettbewerb für unseren eigenen Start-up-Wettbewerb nominieren werden.
Damit erhält dieses Start-up die Gelegenheit, sich auf der Homepage des Global Food Summits, beim WalkTheTalk und beim Summit selbst zu präsentieren sowie viele hochkarätige Kontakte zu knüpfen. Zudem hat es die Chance, Finalist um den Global Food Summit People’s Choice Award zu werden.

Weitere Informationen rund um den Wettbewerb von StartinFOOD und dem Cluster Ernährung finden Sie hier
 
 

Kommunikationstrend #GFS20:
Urban Circular Food Economy: Beispiele sind stärker als Worte

Innovationen News

Unser Medienpartner Ubermetrics schreibt regelmäßig für unseren Newsletter über die öffentliche Kommunikation rund um die Themen des Global Food Summits. In diesem Beitrag beleuchten sie das Thema Urban Circular Food Economy.

Lesen Sie hier den Beitrag
 
 
 
 
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