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#Editorial

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Global Food Summits,

„Urbane Milieus, oft mit großem ökologischen Fußabdruck, nehmen zunehmend Einfluss auf unsere Arbeit. Das ist eine Gefahr für die Zukunft der Bauernfamilien. Doch ohne die Auseinandersetzung mit diesen Milieus kommen wir zu keiner Lösung“, so der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, auf dem Deutschen Bauerntag 2019 laut einem Tweet von der Veranstaltung. 

Die meisten Branchenmitglieder nicken anscheinend zustimmend. Auch das ist dem Tweet zu entnehmen. 

Dazu einige Zahlen: In Deutschland machen die urbanen Milieus zusammengerechnet über 70 Prozent der Bevölkerung aus. Und wie unsere Online-Studie zum Global Food Summit 2019 gemeinsam mit Ubermetrics ergab, sind knapp 50 Prozent bereit, innovative Lebensmittel zu probieren, und ziemlich sicher – wenn sie schmecken – auch wieder zu kaufen. Über 30 Prozent geben an, sie seien auch bereit, neue Produkte zu probieren, wenn damit Nachhaltigkeitsprobleme gelöst werden können. Die Markteinführung von Beyond Meat's fleischlosen Burgern bei Lidl zeigt deutlich, dass diese Zahlen keine Fiktion sind.
Und das war nur eine kleine Kostprobe aus dem Innovations Funnel, der weltweit mit weiteren Neuerungen kommen wird: Vertical Farming-Produkte mit ökologischem Fußabdruck. Stammzellenfleisch – die Diskussion um Tierhaltung ist hier bei beinahe null. Milchersatz, Algen als Energieträger, und und und.

All diese Produkte können in Städten oder stadtnah angeboten werden. Die Stichworte dazu sind: regional und lokal. Der Handel reibt sich die Hände, wenn er so etwas städtischen Milieus anbieten kann (womöglich aus eigener vertikaler Herstellung).

Die gesellschaftspolitische Diskussion muss sich dringend dem Thema technologischer Wandel zuwenden, wie sich die Arbeit der Bauern in den kommenden Jahren verändern kann und wird. Die Städter sind keine Gefahr für die Zukunft der Bauernfamilien, sondern eine Chance. Sie entscheiden, was sie verbrauchen. Und wenn sie die bäuerlichen Erzeugnisse als nicht zeitgemäß ansehen, dann werden sie andere Produkte wählen. Also lassen Sie uns darüber sprechen, was sich diese Milieus wünschen und wie sich die Branche darauf einstellen kann. Lösungen sind da, jetzt geht es darum, wer sie umsetzt.

In Kürze erscheint das Programm des Global Food Summit 2020, der am 25. und 26. März 2020 erneut in München stattfinden wird. Hier werden wir wieder der Zukunft der Lebensmittel eine Stimme geben.


Mit den besten Grüßen

Ihr 





Stephan Becker-Sonnenschein

#GFSGratuliert

Herzlichen Glückwunsch, Guelph!

Die Stadt Guelph and Wellington County haben den Wettbewerb Smart Cities Canada gewonnen. Ihr Konzept: "Our Food Future, Canada’s first circular food economy" hat die Jury überzeugt. Ziel ist es, 50 Prozent mehr Zugang zu erschwinglichen, nahrhaften Lebensmitteln zu ermöglichen, 50 neue zirkuläre Lebensmittelunternehmen und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen und 50 Prozent Steigerung der wirtschaftlichen Einnahmen zu erzielen, indem Lebensmittelabfälle reduziert oder umgewandelt werden. 
Am 14. Mai 2019 bekam Guelph die Nachricht und erhält nun ein Preisgeld von zehn Millionen Dollar.

Wir freuen uns sehr für Guelph und wünschen viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer Vision, die sie auch auf dem Global Food Summit 2019 vorgestellt haben! Hier finden Sie mehr Informationen über das Konzept von Guelph and Wellington County: foodfuture.ca/wp-content/uploads/COG_SC_PlainLanguageBooklet.pdf


English Version:
The City of Guelph and Wellington County won the Smart Cities Canada competition. Their concept: "Our Food Future, Canada's first circular food economy" convinced the jury. The goal is 50 per cent increase in access to affordable, nutritious food, 50 new circular food businesses and collaboration opportunities, and 50 per cent increase in economic revenues by reducing or transforming food waste.
On May 14, 2019, Guelph received the news and now gets $10 million prize money.


We are very happy for Guelph and wish them every success in realizing their vision they presented also at the Global Food Summit 2019! Here you can find out more about the concept of Guelph and Wellington County: foodfuture.ca/wp-content/uploads/COG_SC_PlainLanguageBooklet.pdf


#GFSNewPerspective

Der Börsengang von Beyond Meat

Was haben Microsoft-Gründer Bill Gates, Hollywoodstar Leonardo DiCaprio und die Twitter-Gründer Biz Stone und Evan Williams gemeinsam? Sie unterstützen die Fleischersatzfirma Beyond Meat. Die US-Firma aus Kalifornien wurde 2009 gegründet und stellt Fleischersatz für Burger und Tacos auf pflanzlicher Basis her. Das Unternehmen hatte nun Anfang Mai einen spektakulären Börsenstart: Die Aktie stieg innerhalb weniger Tage von 25 auf über 70 Dollar und damit der Wert des Unternehmens von zunächst veranschlagten 1,5 auf 4 Milliarden Dollar. 

Lidl und Wiesenhof haben eine Vertriebs-Partnerschaft mit Beyond Meat. Das Angebot an Burgern bei Lidl war zweimal nach wenigen Stunden ausverkauft, sodass das Unternehmen sich entschuldigte, nicht genug bestellt zu haben. Die Global Food Summit Analyse, dass Verbraucher zu knapp 50 Prozent bereit sind, innovative Lebensmittelprodukte zu probieren, bewahrheitet sich deutlich. Wenn von diesen nur 10 Prozent zu Wiederkäufern werden, dann hat sich der Markt signifikant geändert. Und das ist nur der Anfang.

Beispiele wie Beyond Meat zeigen, dass Foodinnovationen auf dem Vormarsch sind. Die Frage, was wir in Zukunft essen, beschäftigt nicht nur Veganer, Trendsetter auf Instagram und Lifestyle-Magazine. Oder Institutionen wie die UN, die nach Lösungen sucht, um die stark steigende Weltbevölkerung von morgen zu ernähren. Auch mit Blick auf den Klimawandel beschäftigt diese Frage immer mehr Bürger, und die Innovationen in diesem Bereich sind hoch interessant, auch für Investoren und Anleger. Der Foodbereich ist im Vormarsch.



English Version:
What do Microsoft founder Bill Gates, Hollywood star Leonardo DiCaprio and Twitter founders Biz Stone and Evan Williams have in common? They support the meat replacement company Beyond Meat. The US company from California was founded in 2009 and produces meat substitutes for burgers and tacos on a plant-based basis. The company had a spectacular stock market launch at the beginning of May: the share price rose from 25 to over 70 dollars within just a few days and the value of the company rose from an initial estimate of 1.5 to 4 billion dollars.

Lidl and Wiesenhof have a distribution partnership with Beyond Meat. Burgers at Lidl sold out twice after a few hours, so the company apologized for not ordering enough. The Global Food Summit analysis that almost 50 percent of consumers are willing to try innovative food products clearly proves to be true. And if only 10 percent of them become rebuyers, then the market has changed significantly.

Bildquelle: Beyond Meat


#GFSVeranstaltung

Der Global Food Summit bei der Urban Future Global Conference in Oslo

Oslo war vom 22. bis 24. Mai 2019 drei Tage lang das Zentrum der globalen Urbanistas, also der Experten, die überall in der Welt an einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft der wachsenden Metropolen arbeiten. Die Urban Future Global Conference ist die größte Konferenz für Architekten, Bauunternehmen, Bürgermeister, Politiker, Städteplaner, NGOs, Innovation Officers, Kommunikationsagenturen sowie Energie- und Wasserversorger. Und natürlich auch für urbane Lebensmittelproduzenten. Die Association for Vertical Farming e.V. organisierte im Rahmen der Urban Future Global Conference verschiedene Diskussions-Panels, die sich vor allem mit der Zukunft des urbanen Indoor Farmings beschäftigten. Stephan Becker-Sonnenschein, Head and Founder des Global food Summits, war auf zwei dieser Panels als Redner eingeladen, um dann gemeinsam mit Vertretern der FAO, der University of Arizona und der Universität Wageningen sowie von Crop One aus den USA zu diskutieren. 

Rund 3000 Besucher und 300 Redner, darunter Außenminister und Oberbürgermeister wichtiger Städte, waren aus über 400 Städten in aller Welt angereist, um sich auf rund 85 Panels in Oslo auszutauschen. 2020 wird die Urban Future Global Conference dann in Lissabon stattfinden.



English Version:
On May 22 - 24, 2019, for four days Oslo was the centre of the global urbanistas, the experts working all over the world on a sustainable future for the growing metropolises. The Urban Future Global Conference is the largest conference for architects, construction companies, mayors, politicians, urban planners, NGOs, innovation officers, communications agencies and energy and water utilities. And of course, also for urban food producers. As part of the Urban Future Global Conference, the Association for Vertical Farming organized various discussion panels dealing primarily with the future of urban indoor farming. Stephan Becker-Sonnenschein was invited as a speaker at two of these panels and then discussed with representatives of the FAO, the University of Arizona and Wageningen University as well as Crop One from the USA. 

#GFSSpeech

Stephan Becker-Sonnenschein beim Agrarfinanzforum 2019 der Akademie Deutscher Genossenschaften in Montabaur

Unter dem Motto „Märkte, Risiken und Zukunftsthemen im Blick“ fand am 15. und 16. Mai 2019 das Agrarfinanzforum 2019 der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur statt. Stephan Becker-Sonnenschein, Head and Founder des Global Food Summits, trat dort als Speaker auf, berichtete über Zukunftstrends Laborfleisch und Co. und diskutierte mit den Teilnehmern über Lebensmittelinnovationen.

English Version:
With the motto "Focus on markets, risks and future issues", the Agricultural Finance Forum 2019 of the Academy of German Cooperatives (ADG) took place in Montabaur on May 15 and 16  2019. Stephan Becker-Sonnenschein, Head and Founder of the Global Food Summit, spoke there, reported on future trends in laboratory meat and Co. and discussed about food innovations with the participants.

#GFSVeranstaltung

Innovationen in der Ernährungsbranche auf dem EAT Festival von BIOTOPIA

Wie schmeckt die Zukunft? – Das war die zentrale Frage auf dem EAT-Festival des BIOTOPIA-Naturkundemuseums am 26. Mai 2019 in München. Mit dabei beim bunten Programm zu den Themenkomplexen Ernährung, Essen, Gesundheit und Nachhaltigkeit: Johanna Braun, Head of Innovation and Start-ups beim Global Food Summit. Sie moderierte die Konversation zum Thema: "Anders essen: Innovationen in der Ernährungsbranche", mit Kerstin Burseg von EIT Food, Maximilian Lössl von Agrilution, Mathias Rasch von Wicked Cricket und Andreas Reiser von Kombuco Fizz. 
Die für Johanna Braun wichtigsten Erkenntnisse waren: Heute werden Unternehmen auf der Grundlage von Nachhaltigkeit aufgebaut. Der Blick auf das Gemeinwohl ist normal für die nächste Generation von Unternehmern. Das Gespräch mit vielen brillanten Köpfen auf dem Festival hat Johanna Braun daran erinnert, dass Wissenschaftler, Designer, Köche und Künstler alle Teil unseres Bestrebens sind, eine nachhaltigere Welt zu schaffen. 


English Version:
What does the future taste like? - That was the central question at the EAT Festival of the BIOTOPIA Natural History Museum on 26 May 2019, with Johanna Braun, Head of Innovation and Start-ups at the Global Food Summit, taking part in the colourful programme on the topics of nutrition, food, health and sustainability. She moderated the conversation on the topic: "Eating differently: Innovations in the food industry" with Kerstin Burseg from EIT Food, Maximilian Lössl from Agrilution, Mathias Rasch from Wicked Cricket and Andreas Reiser from Kombuco Fizz.

#GFSNewPerspective

Bodenanalysen direkt auf dem Acker – der Analysespaten

Bisher sind Bodenanalysen von einem Acker eine längere Prozedur: Der Bauer muss in maximal Fünf-Hektar-Bündelungen jeweils pro Hektar mindestens zehn Einstiche vornehmen, diese dann mischen und 200 bis 300 Gramm in einen Probenbeutel füllen und ins Labor zur Analyse schicken. Das Labor wertet dann aus, wie viele Nährstoffe der Boden hat und gibt Düngeempfehlungen pro Bündelung aus.

Geht es nach dem Potsdamer Start-up Stenon, gibt es hierzu bald eine Alternative: Sie haben ein Messinstrument entwickelt, das Böden in Echtzeit in Laborqualität analysiert, ohne Proben zu entnehmen. Das Instrument sieht aus wie ein Spaten, der einfach in den Boden gesteckt wird. Es misst dann relevante Werte wie Nmin (Nitrat, Ammonium), pflanzenverfügbares Phosphor, Kalium, Magnesium und den Humusgehalt, zudem Bodentemperatur, Bodenfeuchtigkeit, Bodentextur und den pH-Wert.

Auf Basis der Daten gibt das dazugehörige System mit zusätzlichen Angaben wie Region, Fruchtfolge oder bestimmten Bestimmungen gemäß der Düngemittelverordnung Empfehlungen aus.

Das Start-up hat bereits 900.000 Euro von privaten Investoren und Venture Capitals eingesammelt. Das Produkt soll im Frühjahr 2020 an die ersten Betriebe gehen. Hierfür gibt es auf der Homepage von Stenon eine Warteliste.

Weitere Informationen finden Sie hier: stenon.io 


English Version:
So far, soil analyses of a field have been a longer procedure. The Potsdam start-up Stenon works for an alternative: They have developed a measuring instrument that analyses soils in laboratory quality in real time without taking soil samples. The instrument looks like a spade that is simply inserted into the soil. It then measures relevant values such as Nmin (nitrate, ammonium), plant-available phosphorus, potassium, magnesium and humus content, as well as soil temperature, soil moisture, soil texture and pH value.

Bildquelle: Stenon


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