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#Editorial

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde des Global Food Summits,

das neue Jahr 2019 startet in Berlin wieder mit der Agrarminister-Konferenz (GFFA) und der Internationalen Grünen Woche (IWG). Städtische Besucher werden sich ein Bild von der Landwirtschaft machen, leicht verdaulich als Messestand aufgebaut. Es wird wieder beeindruckende Beispiele modernster Technik geben, auf digitalen Strukturen beruhend. Junge Menschen, Unternehmen, etablierte Branchen, die einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten wollen, werden ihre Ideen, Konzepte und Lösungen vorstellen. 

Es ist bemerkenswert, dass im ganzen Programm der GFFA der Begriff "Urban" bei allen internationalen Stellvertretern aus aller Herren Länder nicht ein einziges Mal vorkommt. Der Blick ist nur – wortwörtlich – aufs Land gerichtet. 
Auch das Programm der Grünen Woche nennt nur einmal den Begriff "Urban": Es geht um Tiere der "The Urban Farm Domäne Dahlem", die auf der IGW präsentiert werden. Stadt, städtisch, urban, vertikal sind auf der offiziellen Webseite der IGW über die Sucheinstellung nicht zu finden. 

Dabei findet derzeit weltweit ein Umdenken statt: 70 Prozent der Bevölkerung werden 2030 in Städten leben, neue Produktionstechnologien wie vertikale Landwirtschaft, Cultured Meat oder Insektenproduktion werden in Industrieanlagen Einzug halten. Auf den Dächern der Supermärkte, den Hochhäusern, in den Kellern der Lagerhallen werden neue Farmen entstehen. Genutzt wird der Abfall der großstädtischen Anlagen zur Energie- und Wärmegewinnung, auf Erdreich wird verzichtet und bei der Wurzelbedampfung werden nur 10% des üblichen Wasserverbrauchs verbraucht. Bis zu fünf Ernten pro Jahr sind ganz normal. Und die Qualität der Produkte erfüllt alle Sicherheitsanforderungen auf hohem Niveau. Das sind Zukunftsszenarien, die wir auf dem Global Food Summit 2019 anhand von bestehenden Beispielen diskutieren werden. Die Zukunft der Ernährung in Metropolen. Wir präsentieren Beispiele aus China, Kanada, Niederlanden, Brasilien und Bangladesch. Und wir freuen uns, von der Bayerischen Staatsministerin Michaela Kaniber im Namen der Staatsregierung empfangen und begrüßt zu werden. 

Die Residenz in München ist genau der richtige Ort, um den Bogen von der Vergangenheit in die Zukunft zu schlagen. Ich hoffe, Sie werden dabei sein, wenn wir den Blick auf die Städte, deren „Stadtwirtschaft“ und unsere Zukunft werfen. 


Ihr






Stephan Becker-Sonnenschein

#GFSProgram

Michaela Kaniber, Bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, eröffnet den Global Food Summit 

Michaela Kaniber ist seit März 2018 bayerische Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und gehört seit 2013 dem bayerischen Landtag an. Von der Sozial- und Wissenschaftspolitik kommend, ist ihr der Übergang in die Agrarpolitik erfolgreich gelungen. In ihrer Dinner-Ansprache wird die Staatsministerin, die sich auch für die Stärkung der heimischen Agrarwirtschaft stark macht, die globale Herausforderung der Ernährungsproduktion der Zukunft thematisieren. 

English version 
Michaela Kaniber has been Bavarian State Minister for Food, Agriculture, and Forestry since March 2018 and has been a member of the Bavarian Parliament since 2013. Coming from the field of social and science policy, she has successfully mastered the transition to agricultural policy. In her dinner speech, the Minister of State, who is also committed to strengthening domestic agriculture, will address the global challenge of food production in the future.

#GFSInterview

Interview mit Dr. Michael Binder, Director Sustainability Development, Evonik Nutrition & Care GmbH

 
Eigentlich ist der Chemiespazialist Evonik eher bekannt für seine Hochleistungsmaterialien. Doch das Unternehmen ist auch seit Jahren auf dem Feld der Lebensmittel unterwegs. Dr. Michael Binder ist im Segment Nutrition & Care für das Thema Nachhaltigkeit zuständig und spricht darüber, welchen Beitrag und Stellenwert dieses Thema bei Evonik hat. 

1.
Herr Binder, wenn man an Evonik denkt, denkt man nicht sofort an Food. Dennoch ist das Unternehmen schon seit Jahren im Lebensmittelbereich tätig. Was genau macht Evonik da?

Das Segment Nutrition & Care von Evonik ist in vielfältiger Weise mit Ernährungsthemen befasst. Zum einen tragen wir mit modernen Technologien, Produkten und Services für eine gesunde, effiziente und nachhaltige Tierernährung dazu bei, Menschen mit wertvollem tierischem Protein zu versorgen – und das mit geringstmöglichem ökologischen Fußabdruck. Unsere essenziellen Aminosäuren wie MetAMINO® oder Biolys® helfen, das Rohprotein im Tierfutter zu senken und Ernährungsdefizite auszugleichen. Darüber hinaus hat Evonik in den letzten Jahren ein Portfolio an Inhaltsstoffen für Nahrungsergänzungsmittel sowie ersten eigenen Produkten für den Endverbraucher aufgebaut.

2. Evonik engagiert sich von Nahrungsergänzungsmitteln für Menschen über die Geschlechterbestimmung bei Hühnern bereits im Ei bis hin zur Nutzung von Meeresalgen für die Herstellung von Omega-3-fettsäurehaltigen Ölen für die Lachszucht – wo liegt für Sie die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion in Deutschland?

Die Zukunft der Nahrungsmittelproduktion – in Deutschland wie auch global – liegt darin, möglichst effizient mit den natürlichen Ressourcen umzugehen. Das heißt, nicht mehr an Boden, Wasser und Rohstoffen einzusetzen als erforderlich; und Mensch und Umwelt durch Produktion, Transport etc. nicht unnötig zu belasten. Dazu müssen wir immer die gesamte Wertschöpfungskette betrachten und Nährstoffkreisläufe erkennen und schließen. Ein gutes Beispiel ist unser Konzept des Circular Farming: Durch gezielten Zusatz von Aminosäuren bei der Tierfütterung, die Verwertung von Gülle und Mist in einer Biogasanlage und den Einsatz des Gärrests als Dünger lässt sich der Stickstoff- und Phosphorüberschuss in der Landwirtschaft deutlich senken. Ähnliches ist durchaus auch im Bereich Aquakultur denkbar.

Lesen Sie hier das vollständige Interview.

English version
1. Mr. Binder, when ones hear of EVONIK, Food does not come to mind immediately. However, the company has been active in the food sector for years. What exactly is Evonik doing there?

The Nutrition & Care segment of Evonik is involved in a wide variety of nutritional topics. Firstly, with modern technologies, products and services for healthy, efficient and sustainable animal nutrition, we contribute to provide people with valuable animal protein - with the least possible ecological footprint. Our essential amino acids such as MetAMINO® or Biolys® help to reduce the raw protein in animal feed and to compensate for nutritional deficiencies. In addition, Evonik has built up a portfolio of ingredients for dietary supplements as well as its own first products for the consumer in recent years.

2. Evonik is active to provide dietary supplements for humans, to determine the gender of chickens already in the egg, to use seaweed for the production of omega-3 fatty acid-containing oils for salmon farming – Where do you see the future of food production in Germany?

The future of food production – both in Germany and globally – is to use natural resources as efficiently as possible. That means no longer using more soil, water and raw materials as absolutely needed; and not burden humans and the environment unnecessarily with production, transport etc.. In order to meet this objective, we have to look at the entire value chain to find and close nutrient cycles. Our concept of circular farming is a positive example: By deliberately adding amino acids to animal feed, recycling manure and dung in a biogas plant, and using the fermentation residue as fertilizer, the nitrogen and phosphorus surplus in agriculture can be significantly reduced. Something similar could be also possible in the field of aquaculture.

Click here to read the full interview.

#GFSSpeaker

Die Adalbert-Raps-Stiftung aus Kulmbach engagiert sich für die Wissenschaft auf dem Global Food Summit 2019 in München

                    Professor Manfred Gareis von der Adalbert-Raps-Stiftung aus Kulmbach leitet die Abstract & Posterbegehung auf dem Global Food Summit 2019 in München. 

Beim diesjährigen Global Food Summit können junge Wissenschaftler Abstracts und Poster zu ihren Forschungsprojekten einreichen, die während der Konferenz ausgestellt werden. Professor Manfred Gareis, Stiftungsvorstand unseres Förderpartners, der Adalbert-Raps-Stiftung, leitet die Abstract & Posterbegehung, bei der die Autoren am 21. März 2019 gegen 15 Uhr ihre Arbeiten vorstellen und diskutieren. Professor Manfred Gareis ist auch Mitglied der Auswahl-Jury, neben den Kuratoren Justus Wesseler (Universität Wageningen), Stephan Becker-Sonnenschein und Professorin Martina Schraudner (acatech) und wird an der Podiumsdiskussion des Global Food Summits zum Thema, „Was Stadtbauern und Landbauern verbindet“, teilnehmen. 

Prof. Dr. Manfred Gareis ist bei der Adalbert-Raps-Stiftung für Forschungsprojekte verantwortlich und Berater der Verbraucherkommission Bayern. Als Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelsicherheit an der Ludwig-Maximilians-Universität München forscht er zu Lebensmittelsicherheit und Mikrobiologie sowie Fleisch- und Lebensmittelhygiene.


English version
Professor Gareis from the Adalbert-Raps-Foundation guides through the poster session.

At this year's Global Food Summit, young scientists are invited to submit abstracts and posters on their research projects, which will be exhibited during the conference. Professor Manfred Gareis, Chairman of the Board of our sponsoring partner, the Adalbert-Raps-Foundation, will lead the poster tour, during which the authors will present and discuss their posters at 3 p.m. on 21 March 2019. Professor Gareis is also a member of the jury, along with the curators Justus Wesseler (Wageningen University), Stephan Becker-Sonnenschein and Professor Martina Schraudner (acatech) and will take part in the panel discussion on "What connects urban and conventional farmers"

Prof. Dr. Manfred Gareis is responsible for research projects at the Adalbert-Raps-Foundation, and advisor to the Consumer Commission of Bavaria. As holder of the Chair of Food Safety at the Ludwig-Maximilians-University of Munich, his research focuses on food safety and microbiology as well as meat and food hygiene.


#GFSEvent

Rückblick Dezember 2018: "Essen neu denken" – der Global Food Summit im Basecamp Berlin

In Kooperation mit young+restless fand am 13. Dezember 2018 im Telefónica Basecamp in Berlin die Veranstaltung „Essen neu denken“ statt. Thema des Abends war das Essen der Zukunft bzw. die Frage, wie die Ernährung der überwiegend städtischen Bevölkerung in Zukunft aussehen wird. Dazu gibt es unterschiedliche Ansätze, von solidarischer Landwirtschaft über „Clean Meat“ bis hin zur abfallfreien Produktion von Gemüse, Fischen oder Insekten in Containern – auch ohne Erde und Sonnenlicht. Food-Aktivisten, Landwirte und Wissenschaftler diskutierten das Thema und waren sich einig, dass die Frage spannend bleibt und auch im breiten Publikum angekommen ist. Auf dem Podium saßen: Prof. Dr. Christian Ulrichs (Humboldt-Universität Berlin), Stephan Becker-Sonnenschein (Global Food Summit), Hendrik Haase (Food-Aktivist und Mitgründer von Kumpel & Keule), Jan Wimmel (Ubermetrics) und Christian Heymann (solidarische Landwirtschaft SpeiseGut). Hier geht es zum ausführlichen Blog-Beitrag von Ina Dreyer beim Freitag: www.freitag.de/autoren/inga-dreyer/moehren-aus-dem-u-bahn-schacht/

English version

Looking back: In cooperation with young+restless, the event "Essen neu denken" (A new approach towards food) took place on 13 December 2018 at the Telefónica Basecamp in Berlin. The theme of the evening was the food of the future and the question of how the predominantly urban population can or will eat in the future. The imaginable approaches are very diverse: from community-supported agriculture to clean meat to waste-free production of vegetables, fish, or insects in containers – even without soil and sunlight. Food activists, farmers, and scientists discussed the topic and agreed that the question remains exciting and has also been taken up by the general public. Members of the podium: Prof. Dr. Christian Ulrichs (Humboldt-University Berlin), Stephan Becker-Sonnenschein (Global Food Summit), Hendrik Haase (food activist and co-founder of Kumpel & Keule), Jan Wimmel (Ubermetrics) and Christian Heymann (community-supported agriculture SpeiseGut). Click here for Ina Dreyer's detailed blog post on Friday: www.freitag.de/autoren/inga-dreyer/moehren-aus-dem-u-bahn-schacht/




#GFSNews

Global Food Summit 2019 auf der GFFA Global Forum and Agriculture Berlin 

Die Internationale Grüne Woche in Berlin ist DIE Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau. Dieses Jahr findet sie vom 18. bis zum 27. Januar 2019 statt und damit zum 84. Mal.
Der Global Food Summit 2019 wird auf der Agrarminister-Konferenz (GFFA) in Berlin dabei sein, die im Vorfeld der Grünen Woche am 17. Januar 2019 beginnt.

Im Mittelpunkt des Konferenzprogramms steht das Leitthema „Landwirtschaft digital – Intelligente Lösungen für die Landwirtschaft der Zukunft“. Höhepunkte der dreitägigen Konferenz bilden die 12. Internationale Agrarminister-Konferenz, der 11. Berliner Agrarministergipfel sowie das 11. Internationale Forum Agrar- und Ernährungswirtschaft. Rund 70 Landwirtschaftsminister sowie die Spitzenvertreter der Land- und Ernährungswirtschaft werden zu dieser weltweit wichtigsten agrarpolitischen Konferenz erwartet.  www.gruenewoche.de

English version
The International Green Week ist THE exhibition for food, agriculture and horticulture. This year, it will take place from 18 to 27 January 2019 for the 84th time. The Global Food Summit will be present at the International Agrigultural Ministers’ Conference in Berlin, which will take place in the course of the International Green Week from 17 to 19 January.

The conference programme will focus on the Global Forum for Food and Agriculture on the theme "Digital agriculture – intelligent solutions for the agriculture of the future". Highlights of the three-day conference are the 12th International Agricultural Ministers’ Conference, the 11th Berlin Agricultural Ministers’ Summit and the 11th International Agricultural and Food Industry Forum. Around 70 agriculture ministers and top representatives of the agricultural and food sectors are expected to attend the world's most important conference on agricultural policy.  www.gruenewoche.de


©BMEL

#GFSNews

KErn-Interview zum Thema Nudging mit Stephan Becker-Sonnenschein vom Global Food Summit 

Beim "Nudging“ geht es darum, Menschen einen kleinen "Stups“ (engl. nudge), einen Anreiz zu geben,um sie in die "richtige" Richtung zu lenken. Dabei stellt sich aber die Frage: Ist es sinnvoll und richtig, mündige Erwachsene in eine Richtung zu "stupsen“? und, vor allem: was ist "die richtige Richtung?" Stephan Becker-Sonnenschein vom Global Food Summit: "Der Staat sollte nicht nudgen, er ist nicht die oberste moralische Instanz. Er muss zum Schutz der Gemeinschaft abwägen, welche Gesetze notwendig sind und welche nicht. Und wo kein Gesetz vorhanden ist, zählt die Eigenverantwortung des mündigen Bürgers, sich eventuell einschränken zu müssen." Das ganze Interview können Sie unter folgendem Link nachlesen: www.kern.bayern.de/themen/207012/index.php

English version
“Nudging” is a term for helping people to make the “right” choices without further incentives from outside. But the question arises: Is it sensible and right to "nudge" mature adults in one direction? You will find the answers to the questions under the following link: www.kern.bayern.de/themen/207012/index.php

#GFSNews

Stephan Becker-Sonnenschein zu Gast auf der Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen / Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL)
Unter dem Motto "Future Food Production" tauschen sich die DGG und der BHGL auf ihrer Jahrestagung vom 6. bis 9. März 2019 in Berlin über die neusten Entwicklungen aus.

Stephan Becker-Sonnenschein bringt dabei mit einem Vortag über die zukünftige Ernährung auf pflanzlicher Basis Erkenntnisse des Global Food Summits ein.

English Version
Stephan Becker-Sonnenschein will be a speaker at the anual Summit of the DGG and BHGL from 6 to 9 March 2019 in Berlin.

#GFSTickets

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